In vier Abenden lernen Inhaber kleiner Handwerksbetriebe mit ihren eigenen Zahlen zu kalkulieren — Materialkosten, Maschinenstundensätze, Gemeinkosten — damit jedes Angebot auf einer soliden Grundlage steht.
Sie haben den Auftrag erledigt, aber am Monatsende bleibt weniger übrig als erwartet. Die Kalkulation stimmte irgendwie nicht — nur wo genau, das ist unklar.
Viele Handwerker nennen einen Stundensatz, der sich irgendwie etabliert hat — aber ob er Miete, Versicherung, Maschinenabnutzung und Lohnnebenkosten wirklich abdeckt, ist ungeprüft.
Material wird oft zum Einkaufspreis weitergegeben — ohne Lagerhaltung, Schwund, Lieferkosten oder Kapitalbindung einzurechnen. Das kostet bares Geld.
Jeder Kursabend behandelt einen konkreten Baustein der Kalkulation. Am Ende haben Sie ein vollständiges Bild Ihrer eigenen Kostenstruktur.
Wenn Sie das nächste Mal Fliesen, Holz oder Kabel einkalkulieren, wissen Sie genau, welche Nebenkosten dazugehören — und warum der Einkaufspreis allein nicht reicht.
Ihre Maschinen kosten auch dann Geld, wenn sie stehen. Abschreibung, Wartung, Energie — wir berechnen gemeinsam, was jede Betriebsstunde tatsächlich kostet.
Der Stundensatz, der alle Gemeinkosten abdeckt — Miete, Versicherungen, Verwaltung, Unternehmergehalt — wird Schritt für Schritt aus Ihren eigenen Betriebsdaten ermittelt.
Am letzten Abend erstellen Sie ein vollständiges Angebot — und wissen erstmals genau, welcher Preis mindestens herauskommen muss, damit sich der Auftrag lohnt.
Wir arbeiten nicht mit Industriebeispielen aus Lehrbüchern. Alle Rechenbeispiele kommen aus dem deutschen Handwerk — Bau, Installation, Ausbau, Metallbau und mehr.
Kein Steuerrecht, keine Jahresabschlüsse. Der Kurs richtet sich an Betriebsinhaber, die ihre eigene Kalkulation verstehen und kontrollieren wollen — ohne Buchhalter-Vorkenntnisse.
Jeder Abend baut auf dem vorherigen auf. Sie bringen Ihre eigenen Unterlagen mit und rechnen direkt mit Ihren Betriebsdaten.
Was sind Einzel- und Gemeinkosten? Wie unterscheidet sich der Handwerksbetrieb von industriellen Strukturen? Sie legen die Grundlage für alle folgenden Abende — mit Ihren eigenen Betriebsunterlagen.
Sie berechnen, was Ihr Material wirklich kostet und was Ihre Maschinen pro Betriebsstunde verursachen. Konkrete Formeln, angewendet auf Ihre eigenen Geräte und Einkaufspreise.
Miete, Versicherungen, Fahrzeuge, Verwaltung, Unternehmerlohn — alles fließt in den Stundenverrechnungssatz ein. Sie ermitteln Ihren persönlichen Kostendeckungssatz.
Im letzten Abend fügen Sie alles zusammen: Material, Maschinen, Arbeitszeit, Gemeinkosten, Gewinnzuschlag. Das Ergebnis ist ein Angebot, das Sie mit Überzeugung versenden können — weil Sie wissen, was dahintersteckt.
Nein. Der Kurs setzt keine buchhalterischen Kenntnisse voraus. Wir beginnen bei den Grundlagen und erklären jeden Begriff so, wie er im Handwerk tatsächlich vorkommt. Sie müssen nur Ihren Betrieb kennen — und das tun Sie bereits.
Bringen Sie Ihre letzten Einkaufsrechnungen für Material, eine Liste Ihrer Maschinen und Geräte, Ihre monatlichen Fixkosten (Miete, Versicherungen, Fahrzeuge) und wenn vorhanden Ihren letzten Jahresabschluss oder eine BWA. Je konkreter Ihre Unterlagen, desto praxisnäher Ihr Ergebnis.
Nein. Wir bieten keine Steuerberatung und keine Erstellung von Jahresabschlüssen. Der Kurs konzentriert sich ausschließlich auf die betriebliche Kalkulation — also darauf, wie Sie Ihre Kosten verstehen und Ihre Angebote richtig berechnen. Steuerliche Fragen gehören zu Ihrem Steuerberater.
Der Kurs richtet sich an Inhaber kleiner Betriebe aus allen Handwerksgewerken: Elektriker, Installateure, Fliesenleger, Maler, Schreiner, Metallbauer, Dachdecker, Heizungsbauer und viele mehr. Die Kalkulationsprinzipien sind gewerkeübergreifend — die Beispiele kommen aus dem deutschen Handwerk.
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten — maximal zwölf Teilnehmer pro Kurs. So kann jeder Teilnehmer mit seinen eigenen Zahlen arbeiten und individuelle Fragen werden direkt im Kurs besprochen. Das unterscheidet unsere Abendkurse von Frontalvorlesungen.
Die Kurse finden in Berlin statt — Gontardstraße 11, 10178 Berlin. Die Abende beginnen in der Regel nach der regulären Arbeitszeit, damit Handwerker teilnehmen können ohne ihren Betrieb zu unterbrechen. Genaue Termine erfragen Sie bitte über unser Kontaktformular.
Vier Abende können den Unterschied machen zwischen Angeboten aus dem Bauchgefühl und Angeboten, die auf solider Kalkulation basieren.